Montag, März 16

Die Phänomena 2026 hat ihre Tour am Samstag, 14. März, begonnen. Nach 42 Jahren erlebt das Projekt ein Comeback. Die Phänomena on Tour will Erwachsene und Kinder für Wissenschaft begeistern und Themen wie KI und Robotik erfahrbar machen. Die Exponate zeigen den Stand der Wissenschaft und erklären, wie die Zukunft aussehen könnte.

Bereits am Freitag, 13. März, lud die Phänomena Partner:innen und Sponsor:innen zur feierlichen Eröffnung der Erlebniswelt ein, der auch Bundespräsident Guy Parmelin beiwohnte. In den sechs aufblasbaren Kugeln in Dietikon ist eine Erlebniswelt entstanden. Denn im Inneren warten Stationen, die KI und Robotik erklären. «Als Kind hat mich die Phänomena gelehrt, dass die Welt voller Wunder ist», sagt Urs Müller, Gesamtleiter der Phänomena und Sohn des Gründers Georg Müller. «Dieses Erbe weiterzuführen, bedeutet für mich, die Faszination meiner eigenen Kindheit an die Zukunft weiterzugeben.»

KI hat den Alltag der Schweizer:innen grundlegend verändert. Laut Bfs nutzen 80 Prozent der 18- bis 24-Jährigen KI beim Texten. Doch wie Sprachmodelle funktionieren, verstehen die wenigsten. Genau hier setzt die Phänomena an. Anhand von Robotern oder Pflanzen-Installationen wird sichtbar, wie Algorithmen funktionieren, wie KI «denkt» und welche ethische Verantwortung mit neuer Technologie einhergeht. KI und Robotik sind das erste Thema der Phänomena on Tour. Jedes Jahr wird ein neuer Schwerpunkt gesetzt.

Erlebnisse, die Begeisterung auslösen

Die Phänomena versteht sich als Wissenschaft zum Erleben. Naturphänomene, digitale Prozesse und gesellschaftliche Entwicklungen werden immersiv inszeniert. Aus Erleben wird Staunen, aus Staunen wird Verstehen. Und das in jedem Alter.

Als wandernde Erlebniswelt bringt Phänomena Wissenschaft direkt zu den Menschen. Nach Dietikon folgen weitere Standorte in der Schweiz. Ergänzt wird das Angebot durch die App Phänomena Spot, die Naturphänomene, technische Innovationen und kulturelle Besonderheiten schweizweit digital erlebbar macht.

Erfolgreicher Start am Eröffnungswochenende

Viele Besucher:innen folgten dem Ruf der Wissenschaft und testeten die Exponate, programmierten Roboter für einen Kampf oder navigierten Unterwasserroboter durch ein Becken. «Wenn nur ein Besucher oder eine Besucherin durch die Phänomena inspiriert ist, eine wissenschaftliche Karriere einzuschlagen, haben wir alles richtig gemacht», sagt Urs Müller resümierend.

Dass die Phänomena On Tour heute Realität ist, war nicht immer selbstverständlich. Die Idee einer festen Ausstellung in Dietikon wurde verworfen und in ein mobiles, zeitgemässes Konzept überführt. Urs Müller sagt dazu: «Wir haben unsere Ursprungsidee neu gedacht und ein Format entwickelt, das zur heutigen Welt passt. In 42 Jahren hat sich vieles verändert: Wissen muss flexibler, zugänglicher und näher bei den Menschen sein. Mit der Tour bringen wir die Phänomena direkt in die Regionen und schaffen neue Begegnungen mit Wissenschaft.»

Technologie wird greifbar

Das Konzept trifft den Nerv der Zeit. In einer Welt, die immer digitaler, schneller und komplexer wird, schafft die Phänomena einen Ort, an dem Technologie nicht abstrakt bleibt, sondern greifbar wird.

Mit dem Start in Dietikon ist der Auftakt für die Tour 2026 gelungen. Weitere Stationen der Tour sind Basel, Yverdon, Luzern, Altstätten, Zürich und Biel. Die Phänomena 2026 ist damit nicht nur eine Erlebniswelt, sondern ein wanderndes Zukunftslabor, das Wissenschaft dorthin bringt, wo sie hingehört: mitten in die Gesellschaft.

Über Phänomena On Tour:
Phänomena On Tour ist die mobile Neuauflage der legendären Schweizer Wissenschaftsausstellung Phänomena von 1984. Die Phänomena verfolgt die Mission, wissenschaftliche Phänomene auf zugängliche, interaktive und zeitgemässe Weise zu vermitteln – und damit Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene für Naturwissenschaften, Technik und Zukunftsthemen zu begeistern. Die Phänomena findet bis zum 19. April in Dietikon statt. Weitere Standorte sind Basel, Yverdon, Luzern, Altstätten, Zürich und Biel. Tickets für die Erlebniswelt sind unter www.phaenomena.ch erhältlich.

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